Ihr habt Fragen zu
Meningokokken und
Schutzmöglichkeiten für eure Kleinen?

Die häufigsten Fragen

Die ersten Anzeichen einer Meningokokken-Erkrankung treten etwa drei bis vier Tage nach der Infektion auf. Sie können aber auch zwischen zwei und zehn Tagen nach Übertragung beobachtet werden (5). Da die Symptome im frühen Stadium häufig unspezifisch sind, werden Meningokokken-Erkrankungen oft erst spät erkannt.

Mögliche Anzeichen der Erkrankung sind:

  • schmerzhafte Nackensteifheit
  • Krampfanfälle
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • getrübte Bewusstseinslage
  • starke Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Kalte Hände & Füße
  • Bei Säuglingen vorgewölbte oder harte Fontanelle
  • Verweigerung der Nahrungsaufnahme
  • starkes Krankheitsgefühl
  • In schweren Fällen: nicht wegdrückbare Einblutungen auf der Haut (punktförmig oder flächig) und den Schleimhäuten (Störungen der Blutgerinnung)

Lade dir hier unsere Symptom-Check-Karte herunter!

 

(5) Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html

Bei ersten Anzeichen einer Erkrankung mit Meningokokken sollten Eltern mit ihren Kindern sofort ein Krankenhaus aufsuchen.

Bei einem Verdachtsfall müssen die Kinder unbedingt mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Nach einer erfolgreichen Antibiotika-Therapie besteht nach 24 Stunden keine Ansteckungsgefahr mehr (5).

Wichtig ist: Den besten Schutz vor einer Meningokokken-Infektion stellt eine zeitgerechte Impfung dar.

 

(5) Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html

In Deutschland können Eltern ihre Kinder durch eine Impfung gegen die fünf am häufigsten vorkommenden Serogruppen schützen. Seitens der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird derzeit eine Impfung gegen Meningokokken C für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat empfohlen. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion (z.B. nach einer Entfernung der Milz) und Personen, die in engem Kontakt mit einem an Meningokokken Erkrankten stehen, wird eine Impfung gegen Meningokokken B empfohlen. Für die nur selten vorkommenden Serogruppen A, W 135 oder Y gibt es zudem eine Impfempfehlung, falls eine gesundheitliche Gefährdung vorliegt – etwa bei Laborpersonal oder bei Reisen in Risikogebiete (7).

(7) Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Meningokokken/faq_ges.html

Das Gefährliche an Meningokokken-Erkrankungen ist, dass sie sehr schnell verlaufen und innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden können (1).

Mögliche Folgeschäden einer Meningokokken-Infektion sind:

  • Schädigung des Gehirns
  • Lernschwäche
  • Hörverlust
  • Verlust von Gliedmaßen infolge einer Blutvergiftung
  • Im schlimmsten Fall kann eine Meningokokken-Infektion tödlich enden.

 

(1) Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).

Was sind Meningokokken eigentlich?

Meningokokken sind Bakterien, die sich im Nasen-Rachen-Raum von Menschen ansiedeln. Etwa 10 % der Bevölkerung tragen den Erreger in sich – ohne es zu wissen und ohne selbst daran zu erkranken.3 Eine Infektion mit Meningokokken kann vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Schäden verursachen, wenn sie über eine sogenannte Tröpfcheninfektion ins Blut gelangen und sich dort vermehren: In zwei Dritteln der Fälle kommt es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis; daher der Name MENINGokokken) und in einem Drittel zur Blutvergiftung (Sepsis). Beide Krankheitsbilder können auch zusammen auftreten.3 

Zu den möglichen Folgen zählen Taubheit, Lernschwächen, geistige Behinderung und der Verlust von Gliedmaßen. Eine Infektion kann sehr schnell voranschreiten und innerhalb von 24 Stunden tödlich enden, wenn keine rechtzeitige Behandlung erfolgt.1

Wissen und Ratgeber

Meningokokken-Infektionen bei Kleinkindern

Andrea Vogt-Bolm vom Verein AMPU VITA e. V. spricht über Meningokokken-Infektionen bei Kleinkindern.

Die Gesundheit der Kleinen immer im Blick - mit der Meningokokken-Symptom-Check-Karte.

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Weißt du Bescheid über Meningokokken?

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Was sind eigentlich Meningokokken?
Eine Informationsbroschüre für Eltern

Wichtige Informationen für Eltern. Anschaulich, fundiert und einfühlsam informiert die Broschüre über mögliche Folgen und Schutz vor einer Meningokokken-Infektion. Auch Betroffene kommen zu Wort.

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Ausreichend geschützt? Alle Impfungen und Serogruppen im Überblick

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