Ihr habt Fragen zu
Meningokokken und den besonderen
Risiken bei Neugeborenen?

Die häufigsten Fragen

Im Jahr 2017 wurden 283 Meningokokken-Fälle in Deutschland gemeldet (2).

(2) Quelle: Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de, Stand Epid. Jahrbuch 2017; Übermittelte Fallzahlen invasiver Meningokokken-Erkrankungen gemäß Referenzdefinition; Meldepflicht gemäß IfSG 2017 Letzter Zugriff: März 2018

DE/BEX/0015/18; 04/2018

Im Gegensatz z.B. zu Masern gibt es gegen Meningokokken-Erkrankungen keinen natürlichen Nestschutz, den die Mutter vor der Geburt über die Plazenta oder durch Stillen nach der Geburt übertragen könnte. Eine Impfung während der Schwangerschaft, die die Mutter und das Baby schützen könnte, gibt es derzeit ebenfalls leider nicht. Den bestmöglichen Schutz bietet eine individuelle Impfung.

DE/BEX/0015/18; 04/2018

Meningokokken - Informationen für Hebammen und Entbindungspfleger

Hebammen und Entbindungspfleger betreuen Mütter und Neugeborene beim Start ins Leben. Dabei beraten sie auch in gesundheitlichen Fragen rund um die Säuglingsgesundheit. Bei vielen Unsicherheiten stärken sie das Vertrauen der Mütter in ihre Instinkte und die natürlichen Abwehrkräfte der Kleinen. Hierbei ist es jedoch für den Schutz der Säuglinge besonders wichtig, auch die Ausnahmen der Regel zu kennen.

Nestschutz greift nicht bei Meningokokken 

Selbst bei natürlich geborenen und voll gestillten Kindern wehrt der Nestschutz nicht alle Krankheitserreger ab. Die mütterlichen Antikörper, die ein Säugling als Grundausstattung mitbekommt, können nicht alle Viren und Bakterien erkennen. Zu den Bakterien gehören auch Meningokokken.

Etwa zehn Prozent der Erwachsenen tragen Meningokokken im Mund- und Rachenraum, ohne dies zu merken

Bei Menschen mit intaktem Immunsystem bleibt eine Infektion ohne Folgen. Jedoch ist das Immunsystem von Säuglingen und Kleinkindern noch nicht ausgereift. Daher können Meningokokken bei ihnen schwere Erkrankungen auslösen. Gelangen sie ins Blut und vermehren sich dort, kommt es in zwei Dritteln der Fälle zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) und in einem Drittel zur Blutvergiftung (Sepsis). Zu den möglichen Folgeschäden gehören Lernbehinderungen, Hörverlust oder der Verlust von Gliedmaßen bis hin zum Tod.1

Hebammen können Säuglinge schützen - indem sie Mütter über Meningokokken informieren

Eine Infektion verläuft schnell und kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Die ersten Anzeichen sind unspezifisch.3 Seit 2016 machen wir mit der bundesweiten Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. auf die Gefahr durch Meningokokken aufmerksam. Dabei hoffen wir auf Ihre Unterstützung als Hebamme und Entbindungspfleger. Helfen Sie mit, Schwangere und Eltern für eine mögliche Meningokokken-Infektion zu sensibilisieren.

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Medizinischer Vortrag über Meningokokken

Alle wichtigen Informationen im Video: Medizinisch fundiert erklärt von Dr. Markus Kirchner, Fachbereich Medizin, GSK Deutschland..

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